Fragen und Antworten zu Evopor
Was ist EVOPOR und wie funktioniert es?
EVOPOR ist eine wasserfreie, organische Kapillarwassersperre auf Polymerbasis. Sie dringt tief in das Mauerwerk ein und bildet auf der Wandung der Baustoffporen eine dünne unsichtbare Beschichtung, welche die Benetzung mit Wasser verhindert und somit die aufsteigende und seitlich eindringende Feuchtigkeit (Dochtwirkung des Mauerwerks) effektiv stoppt. Die Poren bleiben offen, sodass in der Wand vorhandenes Wasser verdunsten kann und die Wand austrocknet.
Benötige ich spezielles Werkzeug für die Anwendung von EVOPOR ?
Nein. Sie brauchen nur einen handelsüblichen Bohrhammer und einen Steinbohrer 10-12 mm, um die Löcher zu bohren. Das Einsetzen der EVOPOR-Flaschen ist unkompliziert und erfordert kein Fachwissen.
Für welche Wandtypen ist EVOPOR geeignet?
EVOPOR kann für praktisch alle mineralischen Mauerwerksarten eingesetzt werden, darunter Ziegel, Naturstein, Kalksandstein und Beton. Die Ausnahme bilden nur sogenannte Trockenmauern /Mauern ohne Mörtel.
Wie lange dauert es, bis die Wände trocken sind?
Die Austrocknung hängt von der Wandstärke und der Wandfeuchtigkeit (Feuchtigkeitsmenge) ab. In der Regel sieht man nach wenigen Wochen erste Verbesserungen, die vollständige Trocknung kann jedoch mehrere Monate dauern. Außerdem ist die Trocknungszeit sehr stark davon abhängig, dass der Raum gut gelüftet wird. Durch die Verdunstung des Wandwassers (Trocknung) sättigt sich die Raumluft mit Wasserdampf. Wassergesättigte Luft stoppt die Wasserverdunstung. Der Trocknungsprozess wird unterbrochen.
Ein ausreichender Raumluft-Austausch ist also wichtig!
Funktioniert EVOPOR auch bei Schimmelbefall?
EVOPOR stoppt die Wasseraufnahme der Wand und damit die Ursache von Feuchtigkeit, die oft zu Schimmel führt. Bereits vorhandenen Schimmel müssen Sie jedoch selbst entfernen. Er verschwindet nicht von selbst.
Muss ich etwas beachten, bevor ich EVOPOR anwende?
Normalerweise nicht. Es sei denn, das Mauerwerk enthält Risse oder Mörtelfehler, durch die das EVOPOR wieder aus der Wand fließt. Diese Fehlstellen müssen dann mit Schnellmörtel verschlossen werden
Kann ich EVOPOR für Keller oder Innenwände verwenden?
Ja, EVOPOR eignet sich sowohl für Außen- als auch Innenwände, im Keller- und Wohn-Bereich.
Was ist Evopor und wie wirkt es?
Evopor ist eine wasserfreie organische Injektionslösung auf Polymerbasis, die in die Poren des Mauerwerks oder Betons eindringt und auf der Porenwandung eine sehr dünne unsichtbare, wasserabweisende Schutzschicht bildet. Diese verhindert zuverlässig das Aufsteigen oder Eindringen von flüssigem Wasser. Die Poren bleiben offen, sodass das in der feuchten Wand vorhandene Wasser verdunsten und als Wasserdampf entweichen kann.
Gibt es Vorbereitungen vor der Anwendung?
Nein. Aber eine Beachtung der Anleitung lohnt sich für ein optimales Ergebnis.
Für welche Wandarten eignet sich Evopor?
Evopor ist vielseitig einsetzbar – ob Ziegelmauerwerk, Natur- oder Kunststeine. Lediglich bei reinem Karbonatgestein (z. B. Marmor, Travertin) sowie Sulfatgestein (z. B. Gips) kann die Wirkung eingeschränkt sein.
Wie lange dauert es, bis die Wände trocken sind?
Nach der Anwendung braucht das Mauerwerk mehrere Monate, um vollständig auszutrocknen. Der Zeitraum variiert je nach Feuchtigkeitsgrad und Wandstärke, aber schon nach einigen Wochen können Renovierungen beginnen. Außerdem ist die Trocknungszeit sehr stark davon abhängig, dass der Raum gut gelüftet wird. Durch die Verdunstung des Wandwassers (Trocknung) sättigt sich die Raumluft mit Wasserdampf.
Wassergesättigte Luft stoppt die Wasserverdunstung. Der Trocknungsprozess wird unterbrochen. Ein ausreichender Raumluft-Austausch ist also wichtig!
Wie lange hält die Evopor-Injektion?
Evopor bietet einen dauerhaften Schutz – in der Regel lebenslang bzw. über Jahrzehnte hinweg. Wie lange die Wirkung anhält, ist noch nicht bekannt, allerdings hält sie bis jetzt bereits 60 Jahre (seit 1965)!
Wie lange dauert es, bis die Wände trocken sind?
Nach der Anwendung braucht das Mauerwerk mehrere Monate, um vollständig auszutrocknen. Der Zeitraum variiert je nach Feuchtigkeitsgrad und Wandstärke, aber schon nach einigen Wochen können Renovierungen beginnen. Außerdem ist die Trocknungszeit sehr stark davon abhängig, dass der Raum gut gelüftet wird. Durch die Verdunstung des Wandwassers (Trocknung) sättigt sich die Raumluft mit Wasserdampf.
Wassergesättigte Luft stoppt die Wasserverdunstung. Der Trocknungsprozess wird unterbrochen. Ein ausreichender Raumluft-Austausch ist also wichtig!
Wirkung bei kapillarer Feuchtigkeit und drückendem Wasser?
Evopor ist ideal gegen kapillare, z.B. aufsteigende Feuchtigkeit und Querdurchfeuchtung. Kapillarer Wassertransport beruht auf kapillarem Unterdruck (Dochtwirkung). Das Wasser wird also von der Paustoffporen angesaugt und durch Sog transportiert. Kapillarwasserkann daher nie aus der Wand fließen. Fließt wasser aus der Wand (Pfützenbildung am Boden), dann haben Sie in der Regel einen zusätzlichen Druckwasserschaden. Druckwasser entsteht durch den Druck der Wassersäule im Erdreich, vor der Kellerwand, wenn sich dort Wasser aufstauen kann. Druckwasser fließt durch in der Wand eventuell vorhandene Kanälchen, Risse, Mörtelfehler, also Hohlräume, die verfüllt werden müssen. Wir beraten Sie in diesem Fall gern und empfehlen Ihnen auch zuverlässige Spezialisten, die diese Zusatzarbeit ausführen können.
Die Kapillarwasser-Abdichtung können Sie jedoch auch in diesem Fall selbst erledigen
Kann Evopor in Kellern und Wohnräumen eingesetzt werden?
Ja, sowohl Innen- als auch Außenwände, insbesondere im Kellerbereich, aber auch in nichtunterkellerten Räumen lassen sich mit Evopor effektiv abdichten.
Wie lange braucht eine Evopor-Flasche, um leer zu laufen?
Das hängt von der Beschaffenheit des Mauerwerks ab – besonders poröse und trockene Wände oder Hohlkammersteine nehmen Evopor schneller auf. In sehr feuchten und feinporigen Wänden kann die vollständige Aufnahme bis zu 10 Tage dauern. Sollte die Flasche dann noch nicht leer sein, empfiehlt sich ein leicht versetztes neues Bohrloch.
Was, wenn Hohlkammersteine verwendet werden?
Kein Problem – Evopor verteilt sich auch in Hohlräumen gleichmäßig und sorgt so für eine lückenlose Sperre.
Die Wände sind trocken, aber in den Ecken bleibt Feuchte sichtbar?
Geduld! Die Ecken trocknen meist langsamer – das Wasser muss zunächst in die sichtbaren Bereiche wandern, bevor es verdunsten kann.
Was ist bei Betonwänden zu beachten?
Stampfbeton: behandelt wie Mauerwerk – Evopor wird sehr schnell aufgenommen. Gussbeton (z. B. Stahlbeton): Bohrabstand etwa 12,5 cm, pro Bohrloch nur die halbe Menge Evopor verwenden. Bei Flächensperren in Gussbeton horizontaler und vertikaler Bohrlochabstand 12,5 cm, aber nur ein Viertel der üblichen Menge Evopor je Bohrloch.

